Ein unscharfes altes Foto verbessern

Unschärfe ist der häufigste Grund, warum ein altes Foto zurück in die Schachtel wandert. Manches davon lässt sich gut zurückholen, manches teilweise und manches gar nicht. Zu wissen, welche Art du vor dir hast, erspart dir eine Enttäuschung, und die kostenlose Vorschau zeigt dir die Antwort an deinem eigenen Foto.

Vier Arten von Unschärfe

Fokusunschärfe entsteht durch ein Objektiv, das auf die falsche Entfernung eingestellt war: Der Hintergrund ist scharf und die Person weich, oder umgekehrt. Bewegungsunschärfe entsteht durch eine lange Belichtung: Kanten verwischen in eine Richtung, oft mit doppelter Kontur. Abzugsunschärfe kommt vom Papier: eine weiche, matte oder strukturierte Oberfläche oder ein Abzug von einem kleinen Negativ. Kopierunschärfe kommt vom Scan oder Handyfoto, das du vom Abzug gemacht hast.

Kopierunschärfe ist am leichtesten zu beheben, weil du die Aufnahme einfach wiederholen kannst. Abzugsunschärfe und leichte Fokusunschärfe lassen sich gut restaurieren. Starke Bewegungsunschärfe und ein Gesicht, das nie im Fokus war, sind die schwierigen Fälle.

Was eine Restaurierung leisten kann

Das Restaurierungsmodell baut Kanten und Strukturen aus dem auf, was noch da ist: die Form der Augen, die Linie des Mundes, das Muster der Haare. Leichte Weichheit wird klar, Korn wird beruhigt, und kleine Gesichter auf einem Gruppenfoto gewinnen genug Details, um erkannt zu werden.

Dann hebt die Hochskalierung die Datei auf 4K oder 8K, damit die geschärften Details den Druck überstehen. Ein gut gescannter Abzug von 6×9 cm kann zu einem sauberen Druck von 30×40 cm werden.

Was sie nicht tun sollte

Wenn die Vorlage keine Details hat, lässt sich ein Gesicht nur scharf machen, indem man eines erfindet. Manche Werkzeuge tun genau das, und das Ergebnis ist ein Fremder mit der Frisur deines Angehörigen. Hier ist die Software angewiesen, die Ähnlichkeit zu bewahren: kein Umformen, keine geliehenen Merkmale, kein Glätten. Ein sehr unscharfes Gesicht kommt vielleicht sauberer, aber immer noch weich zurück, und wir halten das für das richtige Ergebnis.

Dafür gibt es die kostenlose Vorschau. Wenn das Gesicht, das du bekommst, nicht das Gesicht ist, an das du dich erinnerst, kaufe nicht; oder kaufe, lass es neu erstellen, und wenn nichts passt, bitte um eine volle Rückerstattung, auch nach dem Herunterladen.

Die Kopie richtig neu aufnehmen

Bevor du dem Original die Schuld gibst, prüfe deine Kopie. Die meisten Handyfotos von einem Abzug sind weich, weil der Winkel nicht stimmt, etwas spiegelt oder die Kamera auf den Tisch scharf gestellt hat.

  • Scanne auf einem Flachbettscanner mit 300–600 dpi, wenn du kannst; das schlägt jedes Handy.
  • Mit dem Handy: Abzug flach, Tageslicht von der Seite, kein Blitz, keine Spiegelungen.
  • Tippe auf dem Bildschirm auf das Gesicht, um scharf zu stellen, halte still, mache drei Aufnahmen und behalte die schärfste.
  • Fülle das Bild mit dem Abzug; zoome nicht digital.
  • Lade die Originalgröße hoch, keine komprimierte Kopie aus einer Chat-App.

Gruppenfotos und kleine Gesichter

Auf einem Gruppenfoto ist jedes Gesicht vielleicht nur ein paar hundert Pixel breit. Die Restaurierung arbeitet Gesicht für Gesicht, deshalb kommt ein gut gescanntes Gruppenbild meist mit jeder Person erkennbar zurück. Schneide nur zu, wenn du eine einzelne Person willst; die Software arbeitet mit dem Zusammenhang des ganzen Fotos besser.

Scharf genug zum Drucken

Für einen Abzug von 30×40 cm bei 300 dpi brauchst du 3543×4724 Pixel; für 50×70 cm sind es 5906×8268. Das Familienarchiv-Paket (19 €, zehn Fotos) liefert die erste Größe; das Erbstück (39 €) liefert beide. Fotos werden nach 30 Tagen gelöscht und nie für ein Training verwendet.

Lässt sich ein sehr unscharfes Gesicht reparieren?

Manchmal teilweise. Wenn die Details nie aufgenommen wurden, ist das ehrliche Ergebnis sauberer, aber immer noch weich. Die kostenlose Vorschau zeigt es dir, bevor du zahlst.

Sieht mein Angehöriger danach anders aus?

Die Software ist angewiesen, das zu vermeiden. Wenn eine Version abweicht, lass sie neu erstellen; das ist 14 Tage lang kostenlos, und eine Rückerstattung ist auch nach dem Herunterladen möglich.

Soll ich das Foto vorher selbst schärfen?

Nein. Schärfungsfilter erzeugen Säume und entfernen die feinen Details, die die Restaurierung braucht. Lade die sauberste, ursprünglichste Kopie hoch, die du hast.

Ist ein Scan oder ein Handyfoto besser?

Ein Flachbettscan mit 300–600 dpi ist besser. Ein sorgfältiges Handyfoto bei Tageslicht, ohne Spiegelungen, reicht meist aus.